Measuring Instruments

Luxmeter T-10 für Standardmessungen der Beleuchtungsstärke sowie T-10M für Messungen der Beleuchtungsstärke auf kleinen Oberflächen.
Zur Messung eines breiten Beleuchtungsstärkespektrums verwendbar (0,01 bis 299.900 lx, 0,001 bis 29.990 fcd).
Die neuste Generation der Luxmeter von Konica Minolta, das T-10, ersetzt die weltweit erfolgreichen Modelle der Serie T-1. Mit den kleinen, bedienerfreundlichen Hand-Luxmetern lassen sich intermittierende Lichtquellen messen. Die Geräte können untereinander zu Mehrfachpunktsystemen verbunden werden und sind über einen PC einfach zu steuern. Sie verfügen über einen äußerst großen Messbereich von 0,01 bis 299.000 lx, automatische Bereichsumschaltung sowie ein großes hintergrundbeleuchtetes LCD-Display. Dies alles gibt es zusammen mit Konica Minoltas exzellentem Ruf für Präzision als Gerät mit einem kleinen und kompakten Design.
Die Luxmeter von Konica Minolta werden überall dort eingesetzt, wo Helligkeit und die Quantität des Umgebungslichts gemessen werden. Sogar die Messung von Durchschnittswerten und Beleuchtungswerten ist möglich. Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten der Geräte sind: Messung von Arbeitsplatz- und Straßenbeleuchtung, Messungen in der Lampenproduktion sowie bei Anwendungen in Architektur, Forstwirtschaft und Agrarwirtschaft. Der Einsatz in schwer zu erreichenden Einsatzorten und sogar unter Wasser ist genauso möglich wie Messungen von sehr großen Oberflächen und Projektoren (ANSI-Lumen) durch die serielle Verbindung mehrerer Rezeptorenköpfe. Die gemessenen Werte können graphisch visualisiert werden und durch Einsatz einer PC-Software auch vollständig automatisch verarbeitet werden.
Wie der Name schon sagt, werden mit Luxmetern Luxwerte (lx) gemessen. Das ist die Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke Ev, das Licht fällt auf eine bestimmte Stelle oder der Lichtstrom (Lumen) beleuchten eine bestimmte Oberfläche (A):
Ev=Φv/A In der Natur reichen dieBeleuchtungsstärkebereiche von 0,01 lx in einer dunklen Nacht bei Neumond bis hin zu ca. 100.000 lx an einem heißen Sommertag. Die Beleuchtung am Arbeitsplatz beträgt normalerweise ca. 1000 lx. In vielen Normenstandards werden Mindestwerte für die Beleuchtung des Arbeitsplatzes festgelegt. In einigen Ländern wird auch die Maßeinheit Footcandles (fcd) zur Angabe von Beleuchtung verwendet. Selbstverständlich zeigt das T-10 auf Wunsch auch diese Werte an. 1 fcd = 1 lm/ft2 = 10,764 lx Die Luxmeter der T-10-Serie ermöglichen ebenfalls ein Monitoring der integrierten Beleuchtung bis zu 9999 Stunden und ermitteln anschließend die beleuchtete Zeit H in Luxstunden (lxh). Hier wird also die Menge an Licht gemessen, die innerhalb einer bestimmten Zeit (t) auf eine bestimmte Oberfläche fällt, z.B. wie viel Licht eine Pflanze innerhalb eines Tages erhält.
H = E · t
Durch die Möglichkeit der seriellen Verbindung von bis zu 30 Rezeptorenköpfen lassen sich die Geräte der T-10-Serie zu einem Messsystem für die Messung von Ansi-Lumen von Projektoren zusammenbauen. Mit der Maßeinheit Lumen (lm) wird die vom Projektor abgegebene Lichtenergie (F) bezeichnet. Dies wird mittels 9 Rezeptorenköfen indirekt gemessen – und zwar über das auf eine bestimmte Oberfläche fallende Licht.
Das Gerät für die meisten Anwendungsbereiche. Es basiert auf derselben Grundlage wie alle Modelle der T-10-Serie – es verfügt über ein Bedienfeld, eine Analyseeinheit, ein Display und einen auswechselbaren Standardrezeptorenkopf. Ein solches modulares Konzept ermöglicht die Kombination mehrerer Rezeptorenköpfe sowie den Ausbau des Geräts zwecks Anpassung an Ihre Messerfordernisse.

Sämtliche Modelle der T-10-Serie bieten ein umfangreiches Spektrum an Messmöglichkeiten zu Analysezwecken, so dass keine Wünsche offen bleiben. Drei große Tasten sind mit den wichtigsten Funktionen belegt. Unter einer Schiebeabdeckung befindet sich ein weiteres Bedienfeld für die weniger oft genutzten Funktionen. Auf diese Weise wird der Benutzer bei seinen täglichen Routinearbeiten nicht durch zusätzliche Bedienelemente abgelenkt. Die Messwerte werden auf einem großen, hintergrundbeleuchteten Flüssigkristalldisplay angezeigt. Die Display-Beleuchtung schaltet sich automatisch ein, sobald es zu dunkel wird. Die T-10-Modelle bieten folgende Analysemöglichkeiten:
Zusatzfunktionen erleichtern die tägliche Nutzung des T-10 noch weiter:
Eines der besonderen Leistungsmerkmale der T-10-Serie ist die mögliche Verbindung von mehreren Rezeptorenköpfen durch einen seriellen Port. Dadurch wird eine gleichzeitige Messung an mehreren Punkten ermöglicht, ohne dass das Instrument zu diesem Zweck bewegt bzw. verschoben werden muss. Auf diese Weise können auch große Bereiche wie etwa eine Filmleinwand einfach gemessen werden. Mit Hilfe der Software T-A30 können dann auch Ansi-Lumen, etwa von Projektoren, gemessen werden.
Es lassen sich bis zu 30 Rezeptorenköpfe auf einmal miteinander verbinden. Die Messwerte können mit dem Basisgerät aufgerufen werden. Die einzelnen Rezeptorenköpfe werden mit einem normalen LAN-Kabel (10BASE-T) verbunden, das bis zu 100 m lang sein kann. Die verschiedenen Rezeptorenköpfe sind sowohl voneinander als auch von dem Evaluierungsgerät getrennt.
Die Mehrfachpunktmessung wird mit der Software T-A30 sehr einfach. Mittels der Software lässt sich das System auch graphisch anzeigen und sämtliche Messwerte sind ebenfalls gleichzeitig auf dem Display zu sehen.
Die Instrumente sollten dieselbe spektrale Empfindlichkeit aufweisen wie das menschliche Auge, durch welches die spektrale Hellempfindlichkeitskurve V(λ) letztlich definiert wird. Das Diagramm zeigt die beeindruckende Annäherung des T-10 an diese Standardkurve (f1 (CIE) innerhalb von 6%). Bei der Messung von intermittierenden Lichtquellen kann mit dem Farbkorrekturfaktor sogar eine noch höhere Präzision erzielt werden. Die Standardkalibrierung bei Konica Minolta wird bei Normlichtart A durchgeführt. Der Diffusor vor der hochwertigen Siliziumphotodiode wird zur genauen räumlichen Evaluierung des gemessenen Lichts verwendet. Der Idealzustand ist eine über den Lichteinfallswinkel kosinusförmige Bewertung, die Abweichung hiervon bestimmt die Messpräzision. Auch in diesem Fall zeigt das T-10 seine Stärke – nähere Einzelheiten zum Kosinusfehler des T-10 finden Sie in der Tabelle und der Graphik unten.

10° ± 1%
20° ± 1.5%
30° ± 2%
40° ± 3%
50° ± 4%
60° ± 5%
70° ± 8%
80° ± 20%
Das ideale Instrument, wenn nur wenig Platz vorhanden ist. Mit einem Rezeptorenkopf von nur 16 mm Durchmesser (14 mm Durchmesser der Messfläche) und einem Kabel von 1 m Länge lassen sich auch schwer zu erreichende und kleine Stellen gut messen. Der Rezeptorenkopf des T-10M kann mit dem normalen Rezeptorenkopf des T-10 zu einem Multi-Messsystem kombiniert werden. Sämtliche anderen Leistungsmerkmale sind mit denen des Basismodells T-10 identisch.