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The Golden Compass

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The Golden Compass

Oscar®-prämierte Spezialeffekte mit dem 3D-Laserscanner von Konica Minolta

Detaillierte, realitätsgetreue Modelle und viel Handarbeit: Bei der Oscar®-Verleihung 2008 erhielt „Der goldene Kompass“ die Auszeichnung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“.
Eine Schlüsselrolle bei der Erstellung der beeindruckenden lebensechten Computergrafiken, die den heldenhaften gepanzerten Eisbären ihr Oscar®-prämiertes dynamisches Aussehen verliehen, spielte der Laserscanner Konica Minolta VI-910. Von Hand produzierte Modelle und echte Skelette wurden gescannt, um eine präzise und  hochauflösende 3D-Abbildung der Vorlagen mitsamt ihren Farbtexturen zu erlangen. Die Ergebnisse ermöglichten jene täuschend echte Symbiose aus 3D-Animation und realen Bildern, die im Film zu sehen ist.

Fünfzehn Monate investierte ein 200-köpfiges Team von Framestore CFC, Europas größter Kreativschmiede für visuelle Effekte und Computer­animationen, in die Animationen für „Der goldene Kompass“. Am 24. Februar 2008 erhielt die Produktion von New Line Cinema den Oscar® für die besten visuellen Effekte. „Die Entstehung derart realistischer, computergenerierter Bären beginnt dabei nicht am Rechner“, erklärt Sean Varney, als Head of film set Metrology bei Framestore CFC verantwortlich für die Digitalisierung von Filmsets, Schauspielern und Requisiten. „Damit jede Geste etwa eines Panzer­bären realistisch wirkt, vom Laufen bis zu den einzelnen Reflektionen der Metallplatten der Rüstung auf dem Eisbärenfell, müssen dafür sämtliche Bewegungsabläufe der fiktiven Figur von ihrer realen Anatomie abgeleitet werden. Unsere Arbeit beginnt also nicht am PC, sondern bei der Produktion realer Modelle und der Übertragung dieser in 3D in den Computer. Und genau dafür benötigen wir ein gutes 3D-Scanner-System.“

Handarbeit: Reale Vorlagen auf die fiktiven Charaktere übertragen

Für die individuellen Figuren im Film mussten dreidimensionale Glasfaser-Modelle in einer Vielzahl an unterschiedlichen Posen nach Vorlagen aus echten Fotos und Filmen erstellt und anschließend digitalisiert werden. „Zur 3D-Erfassung der einzelnen Modelle nutzten wir den Laserscanner VI-910 von Konica Minolta, den wir beispielsweise bereits für die Erstellung der Special Effects bei Filmen wie ‚Harry Potter‘ oder TV-Serien wie ‚Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster‘ im Einsatz hatten“, so Sean Varney weiter. „Dabei macht der tragbare VI-910 mit seinen drei auswechselbaren Tele-, Mittel- und Weit-Objektiven hochauflösende 3D-Scans flexibel für alle Modelle von Miniatur- bis Lebensgröße, was ein großes Plus dieses Modells ist. Zudem benötigt er für die berührungslose Abtastung der Oberflächenstruktur mitsamt ihren Farbwerten nur wenige Sekunden. Auf einem Live-Filmset ist das quasi ein ,Lebensretter‘. Zur Nachbearbeitung nutzten wir die Easy-Align-Software, die die Aufnahmen der einzelnen Perspektiven zuverlässig zum 3D-Modell zusammenfügt.“

„Der goldene Kompass“ mit Nicole Kidman und Daniel Craig ist ab 25. April 2008 als Einzel-DVD sowie als Special Edition mit Bonus-DVD erhältlich. Und natürlich nutzt Framestore CFC die bewährte Technik auch weiterhin: Aktuelle Filmprojekte mit Spezialeffekten umfassen „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“ und „James Bond 007 – Quantum of Solace“.

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