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Measuring Instruments
Hasegawa Kakouzyo Ltd.
(Yamato-shi, Kanagawa, Japan)

"Beim Pressformenbau der Zukunft ist volle Digitalisierung unverzichtbar!"
Eine eindeutige Aussage von Unternehmer Hasegawa. Er leitet die Hasegawa Kakouzyo Ltd, die seit Gründung der Firma vor 37 Jahren zu den Vorreitern des japanischen Pressformenbaus gehört.
Das Unternehmen arbeitet intensiv an der Neugestaltung von Fertigungsprozessen und bemüht sich um neue Verfahren des Pressformenbaus, die den Anforderungen der Kunden noch besser gerecht werden sollen.
Hasegawa: "Damit man auf dem heutigen Markt überleben kann, müssen sich die Mitarbeiter über die QCD-Anforderungen der Kunden im Klaren sein, und wir müssen zugleich das Management anspornen eine schnelle Umsetzung neuer Technologien voranzutreiben, um diesen Forderungen gerecht zu werden."
In diesem Bericht erläutern wir die Einführung und die Auswirkungen eines neuen Produktionsverfahrens, bei dem die seit Gründung des Unternehmens gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen mit dem neuen 3D-Werkzeug "VI-9i" kombiniert wurden."
Dieses Unternehmen fertigt vorwiegend Presswerkzeuge und weitere Metallprodukte für Großproduzenten von Felgen für LKWs und Busse.
Nachfolgend wird die Abwicklung eines typischen Auftrages unter Mitwirkung von Unternehmen und Kunden beschrieben.
Normalerweise werden die Formen mit Kopierfräsmaschinen so wie unten beschrieben nachgebaut. Dieses Verfahren führt jedoch zu folgenden Schwierigkeiten:
Problem 2:
Problem 1:
Bei Schwierigkeiten mit den Kopierfräsmaschinen wurde im Unternehmen der Kauf einer neuen Maschine diskutiert. Der Maschinenhersteller teilte jedoch mit, dass die Fertigung der Maschinen eingestellt wurde. (Dasselbe passierte auch bei der NC-Kopierfräsmaschine.) Nun bemühte man sich um eine Gebrauchtmaschine, erfuhr jedoch, dass für Gebrauchtmaschinen keine Wartung möglich sei.
Mit der stetig dringenderen Forderung nach kürzeren Lieferzeiten zuniedrigeren Preisen ist das momentane Verfahren des Nachbaus nicht mehr dazu geeignet, die Wünsche der Kunden zu erfüllen.
In dieser Lage entschloss sich das Unternehmen zur Einführung des Systems VI-9i, das die aufgetretenen Schwierigkeiten bewältigen sollte.



Beim Nachbau mehrerer Formen konnte das Verhältnis der Bearbeitungszeit zur Gesamtfertigungszeit verbessert werden.
Eine Bearbeitungsmaschine muss die Produkte nacheinander herstellen. Nach Einführung des Systems VI-9i ist dagegen eine kontinuierliche Bearbeitung möglich, indem ein Programm für die Fertigung mehrerer Produkte mit gleicher Form entwickelt wird. Dieses wird per CAM-Programm (Space-E: NTT Data Engineering Systems) auf Grundlage der Messdaten erstellt. (Siehe oben beschriebener Ablauf.)
→ Die Einführung des VI-9i ermöglicht jetzt eine Fertigung ohne Beaufsichtigung durch einen Bediener. Hierdurch kann die Effizienz der Fertigungszeit gesteigert werden, denn die Maschine kann auch nachts weiterlaufen.
Wenn ein Kunde die Nachfertigung seiner Formen wünscht, entspricht deren Form nicht immer genau dem des Originals. Fordert der Kunden Veränderungen der ursprünglichen Gestaltung, kann der Formenhersteller diese per Software modifizieren (RapidForm von INUS Technology), und sich dabei auf die Messdaten stützen. Damit kann der Formenhersteller flexibel auf Kundenwünsche reagieren und diese bis ins kleinste Detail berücksichtigen.
Wenn die vom Kunden vorgegebene Leihdauer für die Originalformen sehr kurz ist, kann der Formenhersteller einen Fertigungsauftrag gegebenenfalls nicht annehmen. Damit gehen Geschäftschancen verloren.
Nach Einführung des VI-Systems kann der Formenhersteller alle ursprünglichen Formen sofort nach Abschluss der Profilmessungen mit dem System VI-9i an den Kunden zurückgeben.
So kann der Formenhersteller die Produkte auch bei sehr knappen Terminen genau nach Kundenwunsch fertigen. Ergebnis ist eine verbesserte Kundenzufriedenheit.
"Der VI-9i bietet das beste Preis/Leistungsverhältnis aller Systeme mit vergleichbarer Präzision."
"Das Gerät kann, wie eine Kamera, von jedem Mitarbeiter beim Messen der Daten bedient werden und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Dadurch machen sich die Vorteile des VIV-9i sofort nach der Einführung im betrieblichen Ablauf bemerkbar."
"Schneller und umfassender Support."
Die Investition in das System hat zu einem erheblichen Mehrwert der Produkte geführt, gleichzeitig hat sich die Neuerung als effektives Arbeitsmittel erwiesen. Im Unternehmen wurde nicht damit gerechnet, dass VI-9i eine derart hohe Präzision erreicht, obwohl es so einfach zu bedienen ist wie eine Kamera.
"Heute wird die volle Kapazität des VIV-Systems ausgenutzt, denn inzwischen wird es auch für Anwendungen eingesetzt, an die man bei der Einführung noch nicht gedacht hat."
"Das VI-9i bietet eine höhere Messgenauigkeit als herkömmliche Kopierfrässysteme. Der Aufwand für die nachträgliche Modifizierung gelieferter Pressformen kann erheblich reduziert werden." Das VI-System hat sich bei den Kunden einen ausgezeichneten Ruf erworben.
"Da 80 % unserer Aktivitäten auf den Nachbau von Originalen entfallen, könnten wir heute nicht mehr auf das VI-System verzichten."
Als Wunsch für zukünftige VI-Systeme nennt Unternehmenschef Hasegawa folgende Punkte:
"Obwohl das VI-System kompakt und tragbar ist, würden wir uns eine noch weitergehende Miniaturisierung wünschen. Durch Miniaturisierung könnte das System noch handlicher und noch leichter benutzbar werden. Außerdem könnte die Kalibrierung beim Objektivwechsel vereinfacht werden."

"Die Digitalisierung des Fertigungsprozesses ist ein hocheffektives Mittel dafür über Jahre gewonnene Fähigkeiten und Kenntnisse zu erhalten," kommentiert Hasegawa. UnserUnternehmen fördert die Innovation im Management durch neue Pläne und Ideen, die es in die Lage versetzen, den Kundenwünschen durch ganz spezielle Angebote noch besser gerecht zu werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kombination von "langfristig gesammelter Erfahrung" mit "digitaler Technologie" den in Japan gefertigten Pressformen zu einem erheblich verbesserten Produktnutzen verhilft.